• Anne-Carin Heit

Kalorien sparen in der Weihnachtszeit - geht das?!


Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Weihnachtsfest. Und obwohl in diesem Jahr doch vieles anders ist, können wir uns auf bestimmte Dinge dennoch ganz besonders freuen. Auf Kekse, Lebkuchen und leckeren Punsch.

Für viele bedeutet die Weihnachtszeit eine Zeit der Besinnung, des Genusses und Zeit mit der Familie. Doch gerade, wer mit dem Essen bereits ein wenig aufpassen muss oder an Diabetes leidet, braucht ein paar genussvolle Alternativen. Denn eines weiß man ganz gewiss: Verbote sind zwecklos.


Daher möchte ich Ihnen heute ein paar Inspirationen mitgeben wie Sie durch ein paar Tricks Kalorien & Zucker im Zaum halten können.


Alternativen statt Verbote


Verbote sind zweckslos. Gerade wer schon einige Diäten hinter sich hat, weiß das zu Genüge. Daher ist es sinnvoll, sich ein paar Alternativen zu überlegen, damit auf die geliebten Leckereien nicht verzichtet werden muss. Denn oftmals bezwecken schon kleine Unterschiede eine große Wirkung.


Kalorienbombe

Gebrannte Erdnüsse (590kcal)

Gebrannte Maronen (190kcal)

Elisen-Lebkuchen (220 kcal)

Gefüllte Lebkuchenherzen (40 kcal)

Eierpunsch (367 kcal)

Irish Coffee (111 kcal)

Glühwein (258 kcal)

Früchte-Punsch (140 kcal)

Kalorienarme Weihnachts-Alternativen

Gebrannte Maronen (190kcal)

Gefüllte Lebkuchenherzen (40 kcal)

Irish Coffee (111 kcal)

Früchte-Punsch (140 kcal)



Wählen Sie Zuckeralternativen

Gerade die Weihnachtsbäckeri*innen unter Ihnen dürfen gespannt sein, welche Möglichkeiten es gibt, um den Zuckergehalt in Kuchen und Gebäck zu reduzieren. Und das beste ist: geschmacklich merkt man es nicht!


Tolle Zuckeralternativen sind neben Stevia auch der Birkenzucker (Xylit) oder Erythrit. Bei allen drei Alternativen handelt es sich um sogenannte Zuckeraustauschstoffe, die zwar dieselbe Süßkraft wie Zucker, dafür aber nahezu keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Daher sind diese Zuckeralternativen auch bei Diabetikern äußerst beliebt. Der positive Nebeneffekt von Xylit ist, dass er sogar präventiv vor Karies schützt. Eigentlich paradox oder?


Vermeintliche Zuckeralternativen wie Agavendicksaft oder Honig haben nicht unbedingt weniger Kalorien als herkömmlicher Haushaltszucker. Hier sollten Sie also dennoch sparsam mit umgehen.


Die effektivste Methode, um Zucker zu reduzieren, ist die Menge in den Rezepten anzupassen. Hier können Sie getrost bis zu 30% Zucker reduzieren, meist ohne dass es sich auf das Backergebnis auswirkt.


Gerne dürft ihr uns auch über unser Praxistelefon kontaktieren oder eine E-Mail schreiben unter info@smartfoodfacts.org

Eure Anne

Anne Heit ist Ernährungswissenschaftlerin und Krankenkassen-zertifizierte Ernährungsberaterin (VFED). Sie ist selbst Mutter einer 3-Jährigen Tochter und Inhaberin der Familienpraxis Pforzheim.


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